Kachelofen ist nicht gleich Kachelofen

Wir kennen alle das Sprichwort “Man kann keine Äpfel mit Birnen vergleichen”! Nun im Falle des Kachelofens passiert das sehr oft.

Immer wieder werden an mich Fragen zum Thema Kachelöfen gestellt und erst im Laufe des Gesprächs wird klar, dass es dabei gar nicht um einen Kachelofen geht. Das mag auch einer der Gründe sein, warum Kachelöfen ein etwas zweifelhaftes Image haben. Und dieses schlechte Image wird dann dadurch verstärkt, dass sich schwarze Schafe dieser missverständlichen Nomenklatur annehmen und daraus Profit schlagen, indem sie minderwertige Holzöfen als Kachelöfen verkaufen!

Wegen der Vielfalt an Begriffen verabsäume ich es auch oft bei meinen Erklärungen auf die unmissverständliche Nomenklatur zu achten und merke dann oft erst sehr spät, dass ich wieder missverstnden wurde.

Auf einem Blog von mir habe ich einmal versucht die Nomenklatur rund um den Kachelofen etwas zu verdeutlichen: Weblog rund um den Kachelofen 

Wie in diesem Artikel zu sehen ist habe ich versucht etwas Licht in dieser verwirrenden Bezeichnungen bringen.

Entstanden ist dieses ganze Begriffschaos vermutlich aus der Geschichte heraus, da ursprünglich klar war, dass ein “Kachelofen” ein vollverkachelter Grundofen war. Durch die technischen weiterentwicklungen entstanden dann immer mehr artverwandte Holzöfen, die dem ursprünglichen Kachelofen sehr ähnlich waren und so hat es sich eingebürgert, dass auch die artverwandten Heizgeräte als Kachelöfen bezeichnet wurden.
Wie bereits erwähnt machten sich aber vorallem Anbieter von qualitativen Schrott diese Vereinfachung zunutze und Verkaufen nahezu jeden Holzofen als “Kachelofen”

Daher liegt es jetzt am Konsumenten kritisch zu hinterfragen, ob es sich bei einem Holzofen tatsächlich um einen echten Kachelofen handelt!
Nun möchte ich versuchen hier stichwortartig das einen kleinen Glossar erstellen der dazu dienen soll, die unterschiedlichen Heizungsarten besser unterscheiden zu können! Grundsätzlich erscheint es, wegen der Fülle an unterschiedlichen Ofentypen, hilfreich die Öfen nach “Heizungsart” und nach “Gestaltungsart” zu kategorisieren.

Öfen nach Heizungsart:
- Grundofen
- Einsatz-Ofen (oft auch als Kombiofen bezeichnet)
- Kamin (oft auch als Heizkamin bezeichnet)
- Herd

Gestaltung:
Kachelofen (gesamter Speicher- und Strahlungsmantel mit Kacheln ausgeführt)
Putzofen (Speicher- und Strahlungsmantel teilweise oder ganz verputzt)

Besonders bei Putzöfen ist auch darauf zu achten, dass es hier sehr große Qualitätsunterschiede gibt! Anzumerken ist auch, dass es auch echte Kachelöfen gibt, die verputzt erscheinen. Das ist dann der Fall wenn unter der Putzoptik eine durchgehende Kacheloberfläche ist, wie bei Spirit of Fire Vollkachel-Keramik, oder sehr selten auch mit einer sogenannten Schrühkachel ausgegeführte Ofen. Schrühkacheln werden aber sehr selten verwendet, da diese nur sehr zeitqaufwendig verbaut werden können.

Letzlich kann man mit Sicherheit sagen, dass es besser ist bei einem Kachelofen auf die Qualität zu achten! Man sollte aber keinesfalls dem Irrglauben verfallen, dass man gute Qualität zum Ramschpreis bekommt – frei nach dem Motto, man bekommt was man bezahlt! Wenn es am Budget mangelt ist es oft besser auf einen ordentlichen Kachelofen zu sparen und in der Zwischenzeitauf kostengünstige Heizgeräte als Übergangslösung zurückzugreifen.

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Vorarlberger als Vorbild in Sachen Biomasse

Der Vorarlberger Landesrat Schwärzler im Interview mit dem Kachelofenverband zum Thema Kachelöfen.


Dieser Ansatz gefällt mir ausgesprochen gut, dass Waldflächen klein strukturiert und nachhaltig genutzt werden. So wird der Wald, neben seiner Funktion als Naherholungsraum und Luftreiniger, auch zu einem nachhaltig genutzten Energielieferanten.

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BP als Opfer der Finanzkrise

Zugegeben, der Titel ist bewusst etwas provokant gewählt! Aber lassen sie mich im Folgenden die Zusammenhänge der aktuellen Ölkrise aus einer etwas globaleren Perspektive beleuchten.

Beinahe täglich überschlagen sich die Meldungen bezüglich der immer größer werdenden Auswüchse dieser globalen Umweltkatastrophe. Daher möchte ich nun eine weitere Perspektive dieser Zusammenhänge ansprechen und weniger die katastrophalen ökologischen Auswirkungen.

BP als solides und profitables Unternehmen!

Bis zu dieser Katastrophe war BP ein höchst rentables Unternehmen, das, sehr zur Freude der Anleger, immer wieder viele Milliarden Dollar Gewinn geschrieben hat. Innerhalb von wenigen Monaten, seit Beginn der Umweltkatastrophe, spricht man in Finanzkreisen bereits vom Untergang dieses profitablen Unternehmens. Da fragt man sich doch, wie ist das möglich, dass ein Unternehmen, dass jährlich viele Milliarden Dollar an Dividenden ausschütten kann, plötzlich am Rande des Abgrundes steht?

Finanzmarkt als Damoklesschwert!

Betrachten wir das weitere Umfeld von BP, so erkennen wir, dass auch hier die Finanzmärkte einen steuernden Einfluss auf die Gesamtsituation haben. In den Nachrichten lesen wir, dass BP wegen der Ölkatastrophe schon 40% seines Marktwertes verloren hat. Genau dieser spekulative Hintergrund und die damit verbunden Bewertungen der Ratingagenturen bringen erst die Situation von BP in diese prekäre Lage! Wenn diese Finanzspekulationen nicht wären, auch die Ratingagenturen nicht gleich die Kreditwürdigkeit, dieses vor wenigen Monaten noch höchst lukrativen Unternehmens herabstufen würden, wäre der Druck, der derzeit auf BP lastet, bei Weitem nicht so groß und man könnte sich auf das eigentlich Wichtige konzentrieren – der Beseitigung dieser Umweltkatastrophe! Aber so muss auf mehreren Seiten ein mühsamer Kampf gefochten werden. Die herabgestufte Kreditwürdigkeit erschwert die Liquidität und macht so den nötigen Bewegungsspielraum zu Nichte.

Die Geschichte wiederholt sich immer wieder – nur eben auf unterschiedlichen Bühnen

Die letzte globale Finanzkrise ist noch gar nicht ausgestanden und schon greifen auch in dieser jetzigen globalen ökologischen Krise dieselben Mechanismen. Spekulationen im großen Stil beeinflussen natürliche Marktregulationen mit dem einzigen Ziel, daraus Profit zu schlagen!

Sie glauben das ist überzeichnet?

Lassen sie mich erklären, wie ich zu dieser Hypothese komme! BP steht gerade am globalen öffentlichen Pranger, als der weltgrößte Umweltfeind. Doch betrachten wir ganz seriös, so war es schlicht und ergreifend „Pech“ für BP, dass diese Ölplattform explodierte. Auf der ganzen Welt werden ständig hochriskante Ölbohrungen vorgenommen von unterschiedlichsten Ölfirmen. Und, so tragisch die Auswirkungen auch sind, es war nicht mehr und nicht weniger ein Frage der Zeit, dass eine derartige Katastrophe passiert und es werden in Zukunft immer wieder solche Katastrophen passieren. Der Grund ist wie bereits entsprechend hergeleitet der Profitzwang von börsennotierten Unternehmen am Finanzmarkt. Und in der jetzigen Situation warten im Prinzip nur die Mitbewerber bis BP über die Klinge springt und Insolvenz anmelden muss. Diese einmalige Chance wird dann wieder von den Investoren am Finanzmarkt genutzt zur Schnäppchenjagd auf die profitablen Überreste eines Konzerns.

Und was geschieht dann mit der Umweltkatastrophe, wenn BP untergeht!

Auch hier haben wir in der letzten Finanzkrise erlebt, wie einfach dieses Problem beseitigt werden kann! Der Staat muss schlussendlich dafür aufkommen aus Mitteln der Steuerzahler. Also werden an dieser Ölkatastrophe wieder einige wenige Spekulanten ein Vermögen verdienen und BP’s Mitbewerber können sich freuen auf lukrative Mehrwerte.

Die Ohnmacht der Politik

Bereits jetzt zeichnet sich wieder deutlich ab, dass auch in dieser Situation die Politik völlig ohnmächtig und zahnlos nur darauf warten viele Hundert Milliarden Dollar aus Steuergeldern aufzubringen, um die Umweltkatastrophe in den Griff zu bekommen. Wann endlich werden sich die politischen Verantwortlichen aus dem Würgegriff der globalen Finanzmarktspekulanten befreien und für global Probleme globale Lösungen durchsetzen?

Nun ich kann diese Frage leider nicht beantworten!

Meiner Meinung nach darf man diese Umweltkatastrophe nicht als Einzelfall sehen, sondern als Anlass nahmen Maßnahmen zu ergreifen diese Katastrophe zu beseitigen und das Risiko für künftige Katastrophen zu minimieren. Das geht allerdings nur, wenn global agierenden Firmen eine global agierende Politik gegenübersteht. Nur dann kann man entsprechend kontrollieren und von vorneherein hochriskante Ölbohrvorhaben unterbinden. Zudem müssen sich alle Firmen, die aus Ölbohrungen Profit erwirtschaften und potenziell solche Katastrophen auslösen können, auch an den entsprechenden Fonds zur Beseitigung dieser Katastrophen beitragen.

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Kachelofen als Zusatzheizung

Der Kachelofen als Zusatzheizung – Eine wirtschaftliche Investition oder reine Geldverschwendung?

 

Laut Umfragen des Kachelofens wünschen Sie viele Menschen einen Kachelofen. Meistens sind damit Kindheitserinnerungen geknüpft, wo es zuhause am Ofen bei Oma im Winter besonders warm und behaglich war. Daher geht man oft mit der Zusatzbemerkung „Wir wollen eh nur hin und wieder damit heizen!“ zum Ofenbauer. Doch diese Aussage sollte man sich gut Überlegen, denn ein Kachelofen ist eine durchaus sinnvolle Anschaffung. Neben den bekannten ökologischen Aspekten des CO2 neutralen Brennstoffes Holz spielen immer mehr auch wirtschaftliche Überlegungen eine Rolle. Selbst wenn der Kachelofen als Zusatzheizung geplant ist, hilft er Kosten sparen. Diesen Umstand merken derzeit in Mitteleuropa bei den extrem tiefen Temperaturen besonders auch die Besitzer von Wärmepumpen. Denn bei diesen extrem tiefen Temperaturen schnellen dabei die Stromkosten in die Höhe. Wenn man nun die Wärmepumpe dadurch entlastet, dass man zusätzlich mit dem Kachelofen heizt, entlastet das die Wärmepumpe sehr und man spart sich einiges an Strom. Besonders sinnvoll ist der Kachelofen auch in der Übergangszeit. Denn wenn es abends bereits unangenehm kalt wird heizt man einfach den Kachelofen ein und erhält angenehme Wärme. Somit kann man in der Regel die Zentralheizung im Durchschnitt 1-2 Monate später einschalten und auch 1-2 Monate früher ausschalten. Auch das sind Aspekte, die den Kachelofen in einem ganz anderem –ökonomisch sinnvollen – Licht erscheinen lassen.

Außerdem spielt auch die vollkommene Unabhängigkeit von Strom eine nicht unwesentliche Rolle. Denn wenn ein Stromausfall ist, geht auch die Zentralheizung nicht. Der Kachelofen jedoch braucht nur Holz und ein Streichholz zum Entzünden.

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Hackschnitzel versus Holzpellets

Es scheint als ob es hier um eine große Rivalität geht, welcher dieser beiden Brennstoffe es gilt zu Präferieren bei der Neuanschaffung einer Zentralheizung.

Sind Pellets oder Hackschnitzel besser?

Nun, diese Frage kann man so pauschal, meines Erachtens, gar nicht beantworten. Diese Entscheidung muss man von Fall zu Fall beleuchten. Außerdem spielen dabei auch persönliche Präferenzen eine Rolle. Der wesentliche Unterschied liegt in der Qualität der Verarbeitung der beiden Brennstoffe. Die Holzpellets sind gut aufbereitet und darum auch teurer als das Hackgut. Da die Holzpellets mit weit höherem Energieeinsatz hergestellt werden als das Hackgut, werden nach meiner Einschätzung diese langfristig auch eher Marktmechanismen folgen was den Preis angeht. Mit anderen Worten meine ich, dass Hackgut wegen der einfachen regionalen Aufbereitung langfristig billiger bleiben wird als im Verhältnis dazu die Holzpellets! An dieser Stelle möchte ich unbedingt festhalten, dass diese Betrachtung ausschließlich diese beiden Brennstoffe angeht, da etwa fossile Brennstoffe langfristig weitaus höher steigen werden. 

Holzpellets:
Zu den Vorteilen der Holzpellets zählen einmal der hohe Energiegehalt aufgrund der niedrigen Restfeuchte. Damit verbunden sind geringerer Platzbedarf für die Lagerung und auch zumeist praktische automatisierte Zustellmöglichkeiten mit Tankwagen. Der Nachteil der Holzpellets liegt in erster Linie bei den höheren Kosten. Aus nachhaltigen Überlegungen sollte man sich zukünftig auch mit dem relativ hohem Energieeinsatz (zumeist mit fossilen Energieträgern) zur Herstellung auseinandersetzen  

Hackgut / Hackschnitzel:
Die Vorteile des Hackgutes ist auf alle Fälle eine einfache (mit verhältnismäßig geringem Energeieinsatz) Herstellung, dass jeder Forstwirt um die Ecke machen kann. Das bedeutet kurze Transportwege, regionale Wertschöpfung und dementsprechende Liefersicherheit. Der Nachteil der Hackschnitzel liegen bei der höheren Restfeuchte, was eine niedrigere Effizienz bedeutet und damit auch einen höheren Lagerplatzbedarf. Auch wird man sich langfristig noch wegen der Verbrennungsqualität Gedanken machen müssen.

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Heizen mit Holz

Oft wird aus Kreisen der finanzkräftigen Erdöllobby verlautbart, dass Holz nicht CO2 neutral sei! Doch das ist Unsinn bei genauer Betrachtung!

Bei meinem Biologielehrer in der ersten Klasse Gymnasium mussten wir ein Gedicht auswendig lernen: “Das Blatt ist eine chemische Fabrik, in der die Pflanze in Anwesenheit von Sonne und mit Hilfe von Wasser Bau- und Energistoffe bildet!”  
Die Pflanze, insbesondere der Baum, braucht für sein Wachstum CO2 (Kohlendioxid). Sie nimmt es über die Blätter auf und mit Hilfe des Chlorophyl (der grüne Blattfarbstoff) spaltet die Pflanze es in C (Kohlenstoff) O2 (Sauerstoff). Den Sauerstoff gibt die Pflanze wieder an die Luft ab (den wir zum Atmen brauchen) und den Kohlenstoff benutzt es zum Wachsen (Holzaufbau). Holz besteht im Wesentlichen aus CH-Verbindungen (Kohlenwasserstoffverbindungen), wobei die Pflanze sich den nötigen Wasserstoff (H) aus dem aufgenommen Wasser holt (H2O steht chemisch für Wasser). Umgekehrt ist die Verbrennung (chemisch auch Oxidation genannt) genau der umgekehrte Vorgang, wo CH-Verbindungen mit Hilfe von O2 Energie freisetzt und dabei entsteht wieder das CO2 und Wasser.
Verbrennen wir nun ein Stück Holz im Ofen, so setzt es nur diese Menge CO2 frei, die es zuvor, während des Wachstums, aus der Luft gefiltert hat. Und selbst wen es im Wald liegen bleibt und dort verrottet, setzt das Holz auch dann genau diese Menge CO2 in diesem Zersetzungsprozess frei – Also verhält sich das Holz neutral im Gegensatz zu den fossilen Brennstoffen, die CO2 freisetzten, das über Millionen von Jahren gebunden worden ist, um auf der Erde ein Atmosphäre zu schaffen, in der wir Atmen können!

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Biomasse versus Erdöl

Kann sich denn Biomasse langfristig gegen das Erdöl als Energieträger durchsetzen?

Definitiv JA!

Lesen Sie dazu auch ein interessantes Interview in der Kleinen Zeitung des Chefstrategen des zweitgrößten Ölkonzernes, Karl Rose Royal (Dutch- Shell)! Wie Sie sehen wissen selbst die Ölkonzerne, dass die Biomassenutzung richtig und wichtig ist und nur durch einen entsprechenden Ausbau kann langfristig unser System – wirtschaftlich wie auch ökologisch – funktionieren!

Wussten Sie dass Shell Österreich der größte Holzhändler in Österreich ist!? Wie Sie sehen wissen selbst Ölkonzerne wie wichtig der Ausbau der erneuerbaren Energie ist!

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IWO Berichte

Immer wieder werde ich auf Berichte des “IWO Institutes” angesprochen, wonach Heizöl Heizungen billiger seien im Betrieb. Was hat es mit derartigen – vermeintlichen – “wissenschaftlichen Studien” auf sich? 

Nun dazu braucht man eigentlich nicht viel zu sagen! Denn wenn man schaut, wer hinter diesem wissenschaftlich anmutenden IWO Institut steht, so ist ganz klar, dass es sich hierbei nicht um eine unabhängige Institution handelt, wie etwa einer Universität! IWO bedeutet nichts anderes als “Institut für wirtschaftliche Ölheizung” – ist also nichts anderes als ein Verein der von der Erdölindustrie gesponsert wird – als quasi “neutrales Sprachrohr” um damit für manche unkritische Menschen die Glaubwürdigkeit solcher “PR Gags” zu erhöhen. Daher unbedingt berücksichtigen, woher diese Information stammt! Denn kein ernstzunehmender unabhängiger Fachmann wird ernsthaft behaupten, dass das Heizen mit Erdöl billiger ist als Holz! Von den negativen Umweltfolgen des Öl- und Gasheizens ganz zu schweigen!

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Feinstaub im Kachelofen

Was hat es eigentlich mit dem Feinstaub im Kachelofen auf sich?

Das ist ein sehr komplexes Thema, da es dabei sehr viele Nouancen gibt. Es stimmt, dass durch die Verbrennung in einem Kachelofen ein kleiner Teil der Minaralien (Asche) in Form von Staub rauskommt. Jedoch ist Staub nicht gleich Staub! Wenn von der “Feinstaubproblematik” gesprochen wird, meint man Staubpartikel die sehr sehr klein sind und deshalb gesundheitsgefährlich sind, weil sie so klein sind, dass sie beim Einatmen in die Lungenbläschen eindringen. Die Staubanteile die bei der Holzverbennung anfallen zählen zwar auch zum “Feinstaub” aber diese Staubpartikel sind im Verhältnis so groß, dass sie keinen gesundheitlichen Schaden anrichten. Daher ist das “Schlechtreden” der Holzheizung lediglich eine PR-Verunsicherung finanzkräftiger Erdölkonzerne, auf die manchmal leider auch Politiker reinfallen! Lesen Sie dazu auch eine Untersuchung der TU Wien zum Thema Feinstaub!

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